Claire Fastner

BLOGBEITRÄGE

Ausnahmen bestätigen die Regel: Wie Sie Ablehnungen auf Bing Ads anfechten können

Der Online-Marktplatz bietet nahezu alles, was das Herz des Kunden begehrt. Um Ihrem Kunden ein noch besseres Kauferlebniss zu ermöglichen, ist es besonders wichtig, dass Sie auch Ihre abgelehnten KWs oder Anzeigentexte schnellstmöglich überprüfen lassen. Damit Sie optimal auf den wettbewerbsorientierten Online-Marktplatz vorbereitet sind, zeigt Ihnen dieser Artikel, wie Sie für Ihre abgelehnten KWs oder Anzeigentexte in Bing Ads eine Ausnahme beantragen können.

Einer der häufigsten Gründe für abgelehnte Anzeigen oder Keywords sind sogenannte „false-positive“ Treffer. Kurz gesagt: Das System identifiziert einen Begriff als Verstoß gegen die redaktionellen Richtlinien. Der Begriff wird daraufhin automatisch geblockt. Allerdings kann es vorkommen, dass der Begriff innerhalb des Anzeigenkontextes nicht als Verstoß gegen die redaktionellen Richtlinien angesehen wird.

Ein Beispiel:

Ein Reiseanbieter möchte für Reisen an die Adria werben. Der Begriff Adria, welcher auch ein verschreibungspflichtiges Medikament beschreibt, wird jedoch zunächst vom System im Anzeigentext sowie als Keyword geblockt. Das System identifiziert den Begriff als Verstoß gegen die redaktionellen Richtlinien und wird daher abgelehnt.

Der Werbekunde möchte verständlicherweise diesen für seine Werbekampagne wichtigen Begriff verwenden.

Er kann durch das Feature Ausnahmen Beantragen (über die Bing Ads-Benutzeroberfläche sowie über die Offline-Version Bing Ads Editor) in wenigen Schritten eine Ablehnung anfechten.

Bing Ads-Benutzeroberfläche (online):

Im folgenden Beispiel möchte ein Kunde eine Anzeige für das Buch „Lolita“ von Vladimir Nabokov schalten. Er erhält eine Mitteilung, dass das Keyword Lolita nicht unseren redaktionellen Richtlininien enstpricht.

 

Um das Keyword verwenden zu können, muss die Box neben Ausnahme beantragen (Ihre Keywords werden gespeichert und von Bing Ads-Mitarbeitern überprüft) angeklickt werden.

Ein Kästchen öffnet sich, in welchem Sie Ihre Anfrage begründen können (maximale Zeichenanzahl: 1000). Um Ihre Anfrage abzusenden, klicken Sie auf Speichern.

Bing Ads Editor (offline):

Das Beantragen von Ausnahmen wird Ihnen im Bing Ads Editor ebenso einfach gemacht.

 

Um die betroffenen Begriffe einzusehen, klicken Sie auf Redaktionelle Ablehnungen anzeigen. abgelehnte Anzeigen sowie Keywords werden Ihnen angezeigt. Wählen Sie (indem Sie mit Ihrer Tastatur Ihre Auswahl markieren) die Ablehnung aus, für welche Sie eine Ausnahme beantragen möchten. Um eine Ausnahme für mehrere Begriffe zu beantragen, markieren Sie alle Ablehnungen, die Sie anfechten möchten.

Ihnen wird eine Begründung für die Ablehnung angezeigt und ein Kästchen öffnet sich, in welchem Sie eine Begründung für Ihren Anfrage eingeben können.

 

Um Ihre Anfrage zu speichern, drücken Sie die Tabulatortaste Ihrer Tastatur und klicken Sie auf Änderung Veröffentlichen. Ihre Anfrage wird an einen Bing Ads-Mitarbeiter weitergeleitet. Sollte Ihre Ausnahme weiterhin abgelehnt werden, ist diese Entscheidung endgültig. Sollte Ihre Anzeige nun zugelassen werden, wird diese automatisch freigeschaltet und erscheint live auf Bing.

Ich hoffe, dass dieser Artikel hilfreich war, nun einem erfolgreichen Kauf nichts mehr im Wege steht und Sie die Gewinne erzielen, die Sie sich erhoffen.

 

Claire

 

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Maßgeschneiderte Optimierung: Zielseiten nach Keyword-Match-Optionen

Um erfolgreich auf Bing zu werben, ist es wichtig, dass die von uns gelieferten Ergebnisse bis ins kleinste Detail stimmig sind.

Mithilfe der neuen Keyword-Match-Option ist es Ihnen nun möglich, jedem Keyword eine individuelle Zielseite innerhalb einer Anzeigengruppe zuzuordnen. Dies wiederum ermöglicht es Ihnen, den Erfolg Ihrer Kampagnen sowie die Relevanz Ihrer Zielseite für den Nutzer noch genauer messen zu können.

 Wie können Sie von dieser Funktion profitieren?

Verbesserte Performanceauswertung: Sie können den Bericht zur Keyword-Performance nun so einzustellen, dass Ihnen angezeigt wird, welche Keyword-Match-Option in Kombination mit welcher Zielseite das größte Interesse bei den Nutzern weckt.

Vereinfachte Verwaltung: Sie können Anzeigen je nach Keyword-Match-Option pausieren und wieder fortsetzen. Dadurch können Sie Ihre Kampagne optimieren und bis ins kleinste Detail genau steuern.

Höhere Nutzerzufriedenheit: Ordnen Sie Ihren Keyword-Match-Optionen individuelle Zielseiten zu und gewährleisten Sie somit, dass Ihre Zielseite stets nutzerrelevant ist.

Erleichtertes Kampagnenmanagement: Mit dieser Funktion ist das Importieren Ihrer Kampagnen von anderen Plattformen noch einfacher als zuvor.

Weitere Informationen zu Keyword-Match-Optionen finden Sie hier.

Denken Sie daran, während alle Keyword-Match-Optionen eine individuelle Optimierung ermöglichen, können Sie durch die Verwendung der Keyword-Match-Option „Exakte Übereinstimmung“ eine hohe Relevanz und somit Kundenzufriedenheit erwirken. Durch die vermehrte Anzeigenauslieferung über die Keyword-Match-Optionen „Ausdrucksübereinstimmung“, „Weitere Übereinstimmung, Inhaltsübereinstimmung“ und „Modifizierer für weite Übereinstimmung“ haben Sie den Vorteil der maximalen Markenpräsenz. Bei einer guten Seite mit gutem Sortiment kann dies natürlich auch zu fantastischen Resultaten führen.

Tipps zur Berichterstellung: Fügen Sie Ihrem nächsten Bericht zur Keyword-Performance die Spalte Keyword-Match-Option hinzu.

Ich hoffe, dass Ihnen dieser Artikel bei der Erstellung Ihrer Kampagnen hilfreich sein wird.

Claire

 

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Die häufigsten Gründe für abgelehnte Anzeigen (Teil 2)

Der Artikel Die häufigsten Gründe für abgelehnte Anzeigen (Teil 1) vom 15. Mai (2013, geschrieben von Pia Zumbrink) thematisiert die häufigsten Anlehnungsgründe von Anzeigen im Bing Ad Center. In Pias Post geht es unter anderem um unzulässigen Inhalt, verbotenes Siteverhalten sowie um fehlende Relevanz.

In dieser Fortsetzung möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die redaktionellen Richtlininien zum geistigen Eigentum, zu Pharma- und medizinische Produkten, zu Glücksspiel/Wetten und zu nicht jugendfreiem Inhalt lenken. Hier finden Sie Tipps und Tricks die Ihnen dabei helfen können, unnötige Ablehnungen in Zukunft zu vermeiden. 

Geistiges Eigentum

Einer der häufigsten Gründe für abgelehnte Anzeigen ist die Verletzung des geistigen Eigentums. Durch die Verwendung des Markenzeichen oder Markennamen eines Mitbewerbers im Werbetext werden häufig Anzeigen abgelehnt. Bitte beachten Sie, dass der Anzeigentext aus Titel, Werbetext sowie der Anzeigen-URL besteht.

In Deutschland, der Schweiz, sowie in Österreich ist es Werbekunden erlaubt, auf den Markennamen eines Mitbewerbers als Keyword zu bieten. Sollten Sie dynamischen Text in Ihren Anzeigen nutzen, sollten Sie Vorsicht walten lassen da anderenfalls ihre Anzeige aufgrund von Markenrechtsverletzungen abgelehnt wird.

Ein Beispiel: Als Advertiser einer Sportmarke ist es Ihnen erlaubt auf den Markennamen einer Sportmarke zu bieten, die Produkte vertreibt, die den Ihren ähnlich sind. Dies ist ganz im Sinne von Werbung - Kunden finden Ihre Seite womöglich interessant und werden dadurch abgeworben. Durch die Nutzung von dynamischem Text in Ihrer Anzeige kann es jedoch vorkommen, dass dieser Markenname in den Werbetext gezogen wird und Ihre Anzeige deshalb abgelehnt werden muss.

 Pharmaprodukte und verschreibungspflichtige Medikamente

 

Die Richtlininen sind recht einfach: Webseiten die Pharmaprodukte und verschreibungspflichtige Medikamente verkaufen, müssen allen geltenden Bestimmungen und örtlichen Gesetzen Folge leisten. In Deutschland, der Schweiz, sowie in Österreich erlaubt Bing Werbung für Pharmaprodukte, die nicht verschreibungspflichtig sind. Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente ist in diesen Ländern nicht erlaub. 

Glücksspiel

Die Microsoft-Richtlinien zum Glücksspiel sind je nach Land unterschiedlich. In Deutschland, der Schweiz, sowie in Österreich ist Werbung  für Websites nicht zulässig, die direkt oder indirekt Onlineglücksspiele oder -wetten bewerben oder erleichtern. Dazu zählen Seiten mit Links, die Besucher zu Glücksspielinhalten lenken.

Ein Beispiel: Wenn die Anzeige Poker Chips bewirbt, ist die Anzeige zulässig. Wenn die Anzeige Online Poker bewirbt, ist diese nicht zulässig. 

Nicht jugendfreier Inhalt

 

 

Werbung mit nicht jugendfreiem Inhalt ist bedingt erlaubt. Um für nicht jugendfreien Inhalt werben zu dürfen, müssen Advertiser am Adult Advertising Program teilnehmen. Im deutschsprachigen Raum ist dieses Programm momentan nur in Deutschland verfügbar. In Österreich und der Schweiz ist Werbung für nicht jugendfreien Inhalt nicht zulässig.

Was ist das Adult Advertising Program?

Kunden die nicht jungendfreien Inhalt bewerben möchten, müssen am Adult Advertising Program teilnehmen und den Nutzungsbedingungen sowie der entsprechenden Vereinbarung für nicht jugendfreie Inhalte zustimmen. Als Adult-Advertiser können Sie auf eine Auswahl von Keywords, die eindeutig sexueller Natur sind und von Microsoft ausgewählt werden, bieten. Auf Anfrage des Advertisers können Keywords dieser Liste hinzugefügt werden. Diese dürfen allerdings nicht zweideutig oder unverfänglich sein. Desweiteren, muss die Werbung sowie die Zielseite ausschliesslich eindeutig sexuelle Inhalte anzeigen.

Wie kann ich mich für das Adult Advertising Program anmelden?

Ganz einfach. Weden Sie sich an den Kundensupport. 

Was ist laut Microsoft nicht jugendfreier Inhalt?

Die folgende Faustregel gilt: Nicht jugendfrei ist eine Zielwebsite wenn deren Inhalt von eindeutig sexueller Natur ist. 

 Dazu zählen die folgende Inhalte:

  • Pornografie 
  • Datingsites mit dem klaren Ziel der Herstellung sexueller Kontakte: Der Websiteinhalt enthält anstößige Bilder oder die Sprache ist anstößiger oder eindeutiger Natur sowie Datingsites mit der Auswahlmöglichkeit “Paare suchen”.
  • Sites, die Pornostars oder deren persönliche Marke bewerben. 
  • Sites, auf denen Sexspielzeug die vorrangige Produktgruppe der Site darstellt
  • Sex Chats und Sex Cams

 Was ist ohne Teilnahme am Adult Advertising Program erlaubt?

Zum jugenfreien Inhalt zählen wir Produkte die zwar hauptsächlich für Erwachsene vorgesehen sind, allerdings nicht von eindeutig sexueller Natur sind. 

  • Beispiele dafür sind:
  • Kondome, Gleitgele, etc.
  • Lingerie
  • Datingsites, die hauptsächlich der Herstellung von ernsthaften romantischen Beziehungen dienen
  • Kunst (z.B. erotische Fotografie)

 Ein weiterer häufiger Grund für Ablehnungen ist die Auswahl von Keywords für die nicht jugendfreie Kategorie.

 Ein Bespiel: Ein Werbekunde erstellt eine Werbung für erotische Unterwäsche. Der Anzeigentext bezieht sich auf eine Zielseite auf welcher geschmackvolle sexy Unterwäsche angeboten wird. Der Advertiser bietet auf das Keyword „Sex“. Eine indirekte Relevanz kann zwischen dem Keyword, der Anzeige und der Zielseite festgestellt werden.

Der Advertiser muss sich jedoch fragen, ob es sich bei einem Keyword um ein “hartes” oder um ein “weiches” Keyword handelt. Dementsprechend würde das “sexy” im Anzeigentext nicht abglehent werden, da dieses Wort nicht eindeutig sexueller Natur ist und lediglich die beworbene Unterwäsche beschreibt. Das „Keyword“ Sex würde abgelehnt werden.

Werbung für die obengenannten Kategorien zu schalten kann manchmal eine Herausforderung sein, muss es aber nicht, wenn Sie sich die Tipps und Tricks dieses Artikels zu Herzen nehmen. Bitte bedenken Sie, wenn Sie Ablehnungen vermeiden, geht Ihre Werbung schneller ins Netz, wird ununterbrochen angezeigt und dadurch können Sie Ihre Zeit der Optimierung Ihrer Kampagne widmen.

Dankeschön,

Claire

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