Die Zukunft der Suche basiert auf Intelligenz - Wesentliche Erkenntnisse von der #dmexco2016

Gemeinsam mit Townsend Feehan, CEO von IAB Europe, diskutierte Rik van der Kooi heute auf der dmexco im Rahmen des Messeauftritts von Bing die Zukunft der Werbung in Suchmaschinen vor einem europäischen Publikum – darunter führende Köpfe aus dem digitalen Marketing.

Es wurden verschiedene Themen erörtert: Warum sind die Suche und Werbung in Suchmaschinen für die Digitalwirtschaft entscheidend? Welchen Beitrag leistet Search Intelligence in Zukunft? Wie bereiten sich Vermarkter und Unternehmen darauf vor?

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Townsend Feehan, CEO von IAB Europe, diskutiert mit Rik van der Kooi auf der dmexco

Die wichtigsten Erkenntnisse lauten:

Ohne Suche wäre die digitale Welt ein anderer Ort

  • Konsumenten profitieren durch die Suche und Suchmaschinenwerbung von relevanten und persönlichen Ergebnissen. Anhand bestimmter Signale können die modernen Algorithmen die Intention der Verbraucher entschlüsseln und so Informationen und Dienste bereitstellen, die die Anforderungen der Konsumenten hundertprozentig erfüllen

 

 Investitionen in Suchmaschinenwerbung sind nicht verloren.

  • Suchmaschinenwerbung dient Vermarktern als primäre Quelle, um das Nutzerverhalten zu analysieren.  Auf die Suchmaschinenwerbung entfallen 2016 deshalb laut Markforschungsunternehmen eMarketer 52 Prozent der digitalen Werbeausgaben. Zum einen liefern intelligente Suchmaschinen notwendige Informationen für Geschäftsentscheidungen und Strategien, zum anderen ermöglicht die Suche im Laufe der Zeit immer mehr Möglichkeiten zur Interaktion mit Verbrauchern.

 

Die Suche verändert das intelligente Denken

  • Suchfunktionen stehen künftig auf immer mehr Geräten und für immer mehr Dienste zur Verfügung. Damit wird die Suche immer intelligenter und zur entscheidenden Grundlage für das Konsumentenverständnis, für Analysen und Echtzeitinteraktionen.

 

Konsumenten wollen sich mit Technologie unterhalten wie mit Menschen

  • Verbraucher erwarten von Technologien, dass sie sich ganz natürlich in ihr Leben integrieren lassen, permanent zugänglich und nützlich sind, aber dabei keinesfalls aufdringlich. So verwenden heute bereits über drei Milliarden Menschen täglich Chat-Technologien. Insgesamt wird die sprachgesteuerte Suche in den nächsten Jahren noch stärker an Bedeutung gewinnen. Microsoft ist mit seinen Technologien wie Bing, Cortana und Skype marktführend bei der Entwicklung von „Unterhaltungen als Plattform” (Conversations as a Platform): Menschen interagieren mit Diensten und Geräten auf Grundlage einer gemeinsamen menschlichen Sprache und in Echtzeit. In diesem Umfeld werden die Möglichkeiten zur relevanten und persönlichen Verknüpfung von Marken und Verbrauchern die Spielregeln der digitalen Interaktion mit Konsumenten verändern.

 

Suchmaschinenvermarkter sollten sich auf überzeugende Online-Erfahrungen konzentrieren

  • Vermarkter sollten sich mit den verschiedenen Anwendungsszenarien beschäftigen, in der ihre Zielgruppen die Sprachsuche nutzen: Welche Aktionen führen die Verbraucher durch und wann? Wie soll man sich auf eine Welt vorbereiten, in der Konsumenten mit vielen unterschiedlichen Diensten per Sprache interagieren? In diesem Kontext entstehen neue Software-Frameworks und CRM-Systemen, die die Nutzererfahrung verbessern.  

 

 

 

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