Internetbetrug ist ein schwerwiegendes Problem, das häufig Finanzdienstleistungen betrifft. Wir stellen Ihnen die folgenden Richtlinien zur Verfügung, um Sie bei der Zulassung Ihrer Anzeigen zu unterstützen und um sowohl Kunden als auch Unternehmen davor zu schützen, Betrug zum Opfer zu fallen. Werbekunden, die Finanzprodukte und -dienstleistungen bewerben, müssen sicherstellen, dass sie neben diesen Richtlinien auch alle jeweils geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten.


Eingeschränkt zulässige Produkte und Dienstleistungen

Werbung für folgende Produkte und Dienstleistungen ist nicht zulässig:

  • Ponzi-Schemen, Schneeballsysteme und andere rechtlich fragwürdige Geschäftsmodelle. Insbesondere dann, wenn die Rendite ausschließlich dadurch zustandekommt, dass sich immer mehr Personen an dem Spiel beteiligen oder der Konsument eine Anmeldegebühr bezahlen oder ein bestimmtes Produkt kaufen muss, um teilnehmen zu können, während das Wertversprechen unbestimmt bleibt.

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Kettenbriefe oder die Erweckung des Eindrucks, dass eine Nicht-Teilnahme negative Folgen hat, sind nicht zulässig.


  • Kettenbriefe oder Angebote, die den Eindruck vermitteln, dass eine Nicht-Teilnahme Verlust oder Unglück bedingt.
  • Aufforderung an die Suchmaschinennutzer, Geld zu zahlen, oder Spendenaktionen, sofern sie nicht von einer eingetragenen und anerkannten Wohltätigkeitsorganisation durchgeführt werden.

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Aufrufe zu Spenden sind nicht zulässig, außer sie werden von anerkannten Wohltätigkeits-/Hilfsorganisationen durchgeführt.


  • Virtuelle Währungen, die geschaffen wurden, um unrechtmäßige Handlungen zu begünstigen, wie zum Beispiel Vermeidung von Steuerzahlungen, Geldwäsche oder Förderung von gefälschten/imitierten virtuellen Währungen.

Finanzwesen

Werbekunden, die Finanzprodukte und -dienstleistungen bewerben, müssen sicherstellen, dass sie alle jeweils geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten.




Argentinien, Brasilien, Chile, Großbritannien, Hongkong, Indien, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Peru, Philippinen, Republik Irland, Singapur, Venezuela, Vereinigte Staaten


Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru und Venezuela

Werbung für den Verkauf von Kreditkarten, Debitkarten, Aktien, Bonds, Wertpapieren und anderen Finanzprodukten ist nicht zulässig, außer sie wird von Unternehmen betrieben, die dazu berechtigt sind.


Großbritannien

Werbekunden müssen die Bestimmungen des Finanzdienstleistungs- und Kapitalmarktgesetzes 2000 (FSMA) und des Finanzdienstleistungs- und Kapitalmarktgesetzes 2000 (Werbung für Finanzprodukte und -dienstleistungen) Erlass 2005 erfüllen.

  • Werbekunden, die eine der Aufsicht des FSMA unterliegende Aktivität ausführen, müssen durch die Finanzdienstaufsicht („FCA“) zugelassen sein. Hierzu zählen unter anderem:
    • Hypotheken-Anbieter, Makler und Berater
    • Investment businesses
    • Versicherungsanbieter, Makler und Berater
    • Anbieter für abgesicherte Kredite, Makler und Berater
    • Einlagen führende Einrichtungen (Banken)
  • Unternehmen, die Verbraucherkredite anbieten, müssen für Aktivitäten im Bereich Verbraucherkredite ebenfalls durch die FCA zugelassen sein.
  • Werbeanzeigen müssen den Richtlinien entsprechen, die von den Regulierungsbehörden hinsichtlich der Gestaltung von Anzeigen veröffentlicht wurden. Demzufolge gilt es unter anderem Folgendes zu beachten:
    • Jeder Anreiz zu investieren muss einen eindeutigen Hinweis darauf enthalten, dass der Wert der Anlagen variabel ist und sowohl fallen als auch steigen kann.
    • Ein Anzeigentext, der einen bestimmten Zinssatz beinhaltet, muss auch einen Text mit dem Hinweis enthalten, dass es sich hierbei um einen auf Jahresbasis umgerechneten Prozentsatz (effektiver Jahreszins) handelt. Wenn im Anzeigentext der tatsächliche effektive Jahreszins aufgeführt ist, muss unmittelbar hinter dem Zinssatz der Hinweis „(tatsächlicher effektiver Jahreszins)" stehen.

Hongkong

Werbung für Finanzprodukte muss die lokalen Anforderungen erfüllen. Werbeanzeigen für Kredite müssen die Registrierungsnummer entweder im Anzeigentext oder auf der Angebotsseite darstellen.


Indien

Werbeanzeigen für Bitcoin-Produkte und -Dienstleistungen sind nicht zulässig.


Malaysia

Werbekunden dürfen keine kollektiven Kapitalanlagen, Versicherungsprodukte oder Aktienhandel bewerben. Zudem müssen alle Bankprodukte und -dienstleistungen für den Absatzmarkt registriert sein, wo für sie geworben wird.


Philippinen, Singapur

Alle Bankprodukte und -dienstleistungen müssen für den Absatzmarkt registriert sein, wo für sie geworben wird.


Republik Irland

  • Werbekunden, die Finanzprodukte und -dienstleistungen bewerben und deren Firmensitz sich in der Republik Irland befindet, müssen bei der irischen Finanzdienstleistungsaufsicht (Financial Regulator) registriert sein.
  • Werbekunden, die für Finanzprodukte und -dienstleistungen werben und deren Firmensitz sich nicht in der Republik Irland befindet, müssen über einen Firmensitz in einem anderen EU-/EWR-Mitgliedsstaat verfügen, um Dienstleistungen in Irland anbieten zu können, und vom irischen Staat oder einem anderen EU/EWR-Mitgliedsstaat amtlich zugelassen sein.

Vereinigte Staaten

Jede Werbung für Finanzprodukte und -dienstleistungen (d. h. Bank-, Investitions- und Vermögensverwaltungsprodukte und -dienstleistungen, Kredite, Abwendung/Schutz vor einer Zwangsvollstreckung aus einer Hypothek, Versicherungsprodukte usw.) unterliegt besonderen Richtlinien und Einschränkungen. Als Werbekunde tragen Sie die alleinige Verantwortung dafür, zu gewährleisten, dass Ihre Website, Anzeigen und Werbe-Angebotsseiten sämtlichen geltenden Gesetzen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie allen behördlichen Bestimmungen und Richtlinien entsprechen.

Jede Werbung für Finanzprodukte und -dienstleistungen muss alle Angaben enthalten, die nach den auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene geltenden Gesetzen erforderlich sind. Hierzu gehören uneingeschränkt unter anderem:

  • wesentliche Nutzungs- oder Verfügbarkeitsbeschränkungen der beworbenen Produkte oder Dienstleistungen
  • Risikofaktoren
  • Qualifikationen
  • Gebühren, Kosten und Aufwendungen
  • Auswirkungen bei Nichterfüllung (d. h. Gebühren, Inkassoverfahren usw.)
  • zutreffende und aktuelle Kontaktinformation oder physikalische Adresse (kein Postfach) des beworbenen Unternehmens

Darüber hinaus kann die Erwähnung bestimmter Nutzungsbedingungen (z. B. „2,99 % effektiver Jahreszins“ bei Kreditfinanzierung) die Angabe weiterer wichtiger Nutzungsbedingungen für das Produkt bzw. die Dienstleistung in der Werbung erforderlich machen. Wenn geltende Gesetze dies zulassen, müssen alle notwendigen Angaben zumindest auf der Werbe-Angebotsseite erscheinen. Darüber hinaus müssen alle Anzeigen den Bing Ads Richtlinien zur Nutzersicherheit und Datenschutzerklärung entsprechen.


Unlautere Werbung

Über die speziellen Offenlegungsvorschriften hinaus gilt, dass unlautere Vorgehensweisen oder Praktiken im Zusammenhang mit dem Angebot von Finanzprodukten oder -dienstleistungen für Privatpersonen verboten sind. Eine Werbung gilt als unlauter, wenn sie Informationen auf eine für Privatpersonen irreführende Weise bereitstellt oder relevante Informationen unterschlägt. Relevante Bedingungen (d. h. solche Bedingungen, die sich wahrscheinlich auf die Entscheidung bzw. die Einstellung einer Privatperson bezüglich Produkten oder Dienstleistungen auswirken) müssen deutlich erkennbar offengelegt werden, sodass ein Endverbraucher diese zur Kenntnis nehmen kann, und an gleicher Stelle auf Aussagen hingewiesen wird, auf die sich diese Bedingungen auswirken. Zum Beispiel kann die Aussage, dass ein Kredit zur Finanzierung eines Autokaufs kostenlos angeboten wird, unlauter sein, wenn zusätzlich anfallende Bearbeitungskosten nur im Kleingedruckten oder verborgen zwischen anderen Angaben erwähnt werden. Es kann auch unlauter sein, die Kreditbedingungen falsch darzustellen, beispielsweise durch eine irreführende Bezeichnung der Art der Bedingung (z. B. feste bzw. variable Zinssätze) oder durch unbillige Vergleiche mit anderen Kreditprodukten.

Anzeigen für bestimmte Finanzprodukte und -dienstleistungen können erhebliche Bedenken hinsichtlich der Einhaltung geltender Bestimmungen nach sich ziehen und eine verstärkte Kontrolle bedingen. Diese Produkte und Dienstleistungen umfassen unter anderem:

  • Automobilkredite
  • Überbrückungs- und andere Kleinkredite (dies umfasst auch Finanzprodukte für Privatkunden, mit denen Kunden einfach kleinere Geldbeträge aufnehmen können, wenn sie als Sicherheit einen auf das Datum der nächsten Gehaltszahlung datierten Scheck hinterlegen. Dies können kurzfristige Kleinkredite mit hohen Raten sein, die den Verbrauchern dabei helfen sollen, eine Liquiditätslücke zu überbrücken. In der Regel wird bei dieser Form der Kredite vom Verbraucher gefordert, dass er einem elektronischen Zugriff auf sein Bankkonto zustimmt.)
  • Schuldentilgung und Schuldenermäßigung (d. h. Dienstleistungen, die dazu dienen, die mit einem Gläubiger oder Inkassodienstleister ausgehandelten Bedingungen für die Rückzahlung der Schulden des Kreditnehmers neu zu verhandeln, neu zu regeln oder zu ändern)
  • Kredit- und Betrugsüberwachung, Dienstleistungen zum Schutz vor Identitätsdiebstahl (d. h. Dienstleistungen, die Warnhinweise zu möglicherweise betrügerischen Aktivitäten oder Bonitätsauskünfte zur Verfügung stellen)
  • Kreditkarten für Studenten, Soldaten und Verbraucher mit schlechtem Bonitätsprofil (d. h. abgesicherte Kreditkarten)
  • Virtuelle Währungen
  • Broker-Dienstleistungen, Aktien und Anleihen, Futures, Optionshandel-Dienstleistungen oder andere Anlageprodukte und-dienstleistungen

Unzulässige Produkte und Dienstleistungen

Werbung für folgende Produkte und Dienstleistungen ist nicht zulässig:

  • Dienstleistungen, die Rendite „garantieren"
  • Dienstleistungen, die die Verhinderung von Zwangsvollstreckungen „garantieren"
  • Spezielle Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Investmentfonds und andere Anlageinstrumente, einschließlich Angebote und „Tipps" zu Börsengängen besagter Produkte und Dienstleistungen



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