Für Bing Ads haben die Persönlichkeitsrechte unserer Endnutzer und unserer Werbekunden einen sehr hohen Stellenwert, und wir sind stets darum bemüht, bei der Datenverwaltung die höchsten Standards einzuhalten und beim Schutz der Privatsphäre die optimalen Verfahrensweisen anzuwenden.


Remarketing bietet Ihnen die Möglichkeit, eine Zielgruppe zu erreichen, die zuvor Ihre Website(s) besucht hat. Um die Universelle Ereignisnachverfolgung (im Folgenden „UEN") nutzen zu können, müssen Sie Ihre Website mit einem UEN-Tag versehen, der Microsoft in die Lage versetzt, den Besuch Ihrer Website durch Endnutzer zu erkennen. Mit Hilfe von Remarketing-Listen, die wir auf Basis der Aktivität von Endnutzern auf Ihrer/Ihren Website(s) erstellen, bietet Ihnen Bing Ads die Möglichkeit, Ihre Zielgruppen zu segmentieren und dann auf der Grundlage dieser Segmente Ihre Kampagnen zu optimieren.


Ihre Remarketing-Listen dienen der ausschließlichen Nutzung für Ihre bezahlten Suchkampagnen und dürfen nicht mit Dritten oder anderen Werbekunden oder Partnern geteilt werden und dürfen auch nicht von Microsoft für andere als in dieser Richtlinie beschriebene Zwecke verwendet werden.


Wenn Sie sich dafür entscheiden, Remarketing zuzulassen, sollten Sie unbedingt die in den folgenden Richtlinien beschriebenen Anforderungen erfüllen, die für Ihre Marketingkampagnen gelten. Diese Anforderungen gelten zusätzlich zu den allgemeinen Anforderungen unserer Richtlinien zur Datensicherheit und Datenschutzerklärung und der Microsoft Bing Ads Vereinbarung.


  • Datenschutzerklärung. Ihre Website muss deutlich erkennbar eine Datenschutzerklärung aufweisen, um die Nutzer über Ihre Datenerhebungs- und Nutzungspraktiken zu informieren. Wenn Sie sich dazu entschließen, den UEN-Tag zu aktivieren und die Möglichkeiten zu nutzen, die das Remarketing in bezahlter Suche bietet, muss in Ihrer Datenschutzerklärung darauf hingewiesen werden, dass Ihre Website über die Eigenschaft verfügt, individuelle Endnutzer nachzufverfolgen und zu Werbe- und Marketingzwecken Daten an Dritte weitergibt. Wenn Sie mehr hierüber erfahren möchten, lesen Sie bitte die Bing Ads Richtlinien zur Datensicherheit und Datenschutzerklärung und die Microsoft Bing Ads Vereinbarung.

  • Deaktivierung des verhaltensbasierten Targeting. Gemäß den in der Branche anerkannten Best Practices fordern wir Sie auf, Ihren Endnutzern dezidierte Hinweise darüber zu geben, wie sie die interessenbasierte Werbung deaktivieren können. Ihre Datenschutzerklärung muss einen Abschnitt enthalten, in dem Ihre Nutzer darüber in Kenntnis gesetzt werden, wie sie mit Hilfe von Ressourcen wie der Deaktivierungsseite für Verbraucher der Network Advertising Initiative (NAI) oder der Deaktivierungsseite der Digital Advertising Alliance (DAA) von ihrem Recht auf Deaktivierung Gebrauch machen können. Die genannten Ressourcen sind auch im Abschnitt „Ihre Auswahlmöglichkeiten" in der Datenschutzerklärung für Online-Werbung von Microsoft verfügbar.

  • Sensible Kategorien. Sie müssen alle Gesetze, Vorschriften, Selbstregulierungsrichtlinien und sonstigen Richtlinien befolgen, die für Remarketing-Kampagnen gelten, was auch das Verbot der Erstellung von Remarketing-Listen auf der Basis sensibler Daten mit einschließt. Unter sensible Daten können Informationen zum Gesundheitszustand, persönliche Identifikationsnummern, Angaben zur sexuellen Orientierung oder sonstige Kategorien zu verstehen sein, die im Allgemeinen naturgemäß als sensibel gelten. Sie sind verpflichtet, solcherlei Verbote, die in dem Markt/den Märkten gelten, in dem/denen Sie aktiv sind, zu kennen und einzuhalten.

  • Von Bing Ads nicht zugelassene Produkte und Dienstleistungen. Weder Ihr Anzeigentext noch Ihre Angebotsseite dürfen für unzulässige Produkte oder Dienstleistungen werben. Sie dürfen zwar eine Remarketing-Liste für ein Produkt oder eine Dienstleistung erstellen, die derzeit auf Grundlage der Bing Ads Richtlinien für eingeschränkt zulässigen und unzulässigen Inhalt nicht genehmigt sind, doch dürfen diese Listen nicht im Widerspruch zu den Inhaltsrichtlinien stehen. Sie dürfen beispielsweise eine Remarketing-Liste erstellen, die auf dem Interesse an Tabakwaren basiert, um Ihre Zigarrenlounge zu bewerben, aber Sie dürfen nicht den Verkauf von Zigarren bewerben.

  • Minderjährige Nutzer. Sie dürfen keine Remarketing-Liste erstellen, mit der Personen unter 13 Jahren oder alle anderen Personen, für die in den Märkten, in denen Sie aktiv sind, Altersbeschränkungen bestehen, erneut angesprochen oder erfasst werden. Darüber hinaus dürfen Sie keine Personen ansprechen, die das gesetzliche Mindestalter für das beworbene Produkt nicht erreicht haben. So dürfen Sie beispielsweise mit Alkoholwerbung keine Personen ansprechen, die das gesetzliche Mindestalter für Alkoholkonsum nicht erreicht haben.

  • Web-Inhalte für Kinder. Zielgruppen-Remarketing darf nicht auf Websites oder bei Anwendungen ausgeführt werden, die sich an Kinder unter 13 Jahren oder andere Personen richten, für die in dem Markt/den Märkten, in dem/denen Sie aktiv sind, Altersbeschränkungen gelten.

  • Missbrauch von Nachverfolgungs-Tags. Es ist strengstens untersagt, den UEN-Nachverfolgungs-Tag und das Tag-Skript zu modifizieren, ändern oder anderweitig zu manipulieren, es sei denn, es handelt sich um Anwendungen, die Microsoft ausdrücklich genehmigt hat. Erfahren Sie mehr über die Implementierung und Verwendung der UEN.

  • Präzise geografische Standortbestimmung auf Mobilgeräten. Wenn Sie sich dazu entschließen, den präzisen Standort eines Endnutzers an Microsoft zu übermitteln, dann darf dies nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Endnutzers geschehen.

  • Verknüpfung zusätzlicher personenbezogener Daten. Im Unterschied zu dem, was weiter oben dargelegt wurde, dürfen Sie keine zusätzlichen personenbezogenen Daten mit Ihren Remarketing-Listen oder UEN-Tags verknüpfen oder den Versuch unternehmen, auf irgendeine Weise diese Information Microsoft zukommen zu lassen.

  • Externe Datenanbieter. Unter Umständen arbeitet Microsoft gelegentlich mit externen Datenanbietern zusammen, um die Nutzung von Drittanbieterdaten in Remarketing-Kampagnen für seine Werbekunden zu ermöglichen. Der evtl. Austausch von personenbezogenen Daten zwischen Werbekunden und Datenanbietern erfolgt gemäß der jeweils geltenden Datenschutzpraktiken sowie der geltenden individuellen Vereinbarungen, die diese Parteien möglicherweise eingehen. Microsoft erhält als Teil dieser Beziehungen keine persönlichen Daten oder anderen Eingaben, falls dies nicht in dieser oder einer anderen geltenden Richtlinie vereinbart bzw. falls anderweitig erforderlich ist, um die Performance von Werbekampagnen und die Nutzung des Features Remarketing bei bezahlter Suche zu gewährleisten. Microsoft ist nicht verantwortlich für den Verlust von Daten, Datenschutzverletzungen, den Missbrauch persönlicher Daten oder jeglicher anderer Verbindlichkeiten, die aus der Beziehung zwischen Werbekunden und Datenanbieter möglicherweise hervorgehen kann.


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